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Berufliche Weiterbildung
Februar 10, 2009, 4:16
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Sich in seinem Bürostuhl zurückzulehnen und zu warten bis dann die Pension kommt, ist heute nicht mehr möglich. Früher war diese Moral Gang und Gebe, denn eine einmal erhaltene Arbeitsstelle konnte man so schnell nicht mehr verlieren. Ab einem Alter über vierzig oder fünfzig war der Verbleib in dem Unternehmen sowieso schon sicher. In den letzten Monaten gab es aber Fälle, wo Manager, die schon seit Jahrzehnten bei der Firma XY waren, gefeuert wurden. Also sich darauf verlassen, dass einem die Stelle sicher ist, darf man nicht.

Ganz im Gegenteil sollte man stets Ehrgeiz und Fleiß an den Tag legen und versuchen sich auch außerhalb des Berufes weiterzubilden und Allgemeinwissen zu sammeln. Dabei muss nicht unbedingt ein Studium oder eine andere Hochschule neu begonnen werden, aber der Besuch einiger Kurse kann helfen im beruflichen Feld wieder auf dem Laufenden zu sein. Viele Unternehmen freuen sich über das Engagement der Mitarbeiter und zahlen bei etwas teureren Kursen sogar einten Teil der Gebühr. Natürlich sollte nicht unverschämt gefragt werden, ob nicht ein wenig Hilfe für die Kosten gegeben werden kann, aber in einem Small-Talk beim Chef anzumerken, dass man sich gerade in einer beruflichen Weiterbildung befindet, kann nie schaden.

Besonders wichtig wird die ständige Weiterbildung bei einer Jobsuche. Denn bei einer Bewerbung werden bestimmt auch viele andere Interessenten dabei sein, welche einen besseren Lebenslauf vorzuweisen haben. Es reicht nicht mehr, wenn man eine Studienrichtung an der Universität Stuttgart abgeschlossen hat, denn ohne Berufserfahrung oder sonstige Präferenzen mögen die Noten noch so gut gewesen sein. Man wird die gewünschte Stelle nicht bekommen. Es sei denn man hat Beziehung und schafft es so die Stelle zu bekommen. Aber für das eigene Selbstvertrauen ist es besser, wenn man sich die Stelle ehrlich verdient hat und sein Können und Wissen unter Beweis gestellt hat.