Urlaubsblog


Wenn fünf Sterne nicht reichen
Mai 21, 2009, 10:41
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: , , ,

Bis 2015 soll die Zahl an Touristen, die pro Jahr Dubai besuchen, von derzeit rund 7 Millionen auf 15 Millionen erhöht werden. Das wäre das Zehnfache der derzeitigen Einwohnerzahl von Dubai Stadt – und würde bedeuten, dass Dubai Wien hinter sich lässt: Hier – in einem der Top-Touristenziele Europas – wurden 2008 rund zehn Millionen Nächtigungen verzeichnet. Für Dubai stellt sich damit natürlich die Frage: Wohin mit 15 Millionen Touristen? Die Antwort: ins Hotel, natürlich. Da hat Dubai nämlich einiges zu bieten.

Wer für Touristen nach Dubai Reisen organisiert, kann Hotels gleich doppelt einplanen. Einmal zu Übernachtungszwecken, einmal als Sehenswürdigkeit. Das Burj al Arab ist das wohl bekannteste darunter. Das 1999 fertig gestellte, über 300 Meter hohe Gebäude – das damit das zweithöchste Hotel der Welt und nur knapp niedriger als der Eiffelturm ist – gilt als Wahrzeichen Dubais. Abgesehen von der markanten Form des Gebäudes ist auch die Lage bemerkenswert. Das Burj al Arab ist auf einer kleinen Insel errichtet und wird praktisch vollständig vom Meer umschlossen. Da ist so ein Hubschrauberlandeplatz natürlich praktisch, der sich aber wohl auch sonst von selbst verstanden hätte. Auch innen hat das Hotel einiges zu bieten, die geläufige Fünf-Sterne-Skala beschreibt den Luxus nur unzureichend (weswegen dem Burj al Arab, inoffiziell, sieben zugesprochen werden). Das kleinste Zimmer hat 170 Quadratmeter, dafür lässt man pro Nacht rund 1.000 Dollar liegen. Für die Variante mit 780 Quadratmetern (und inklusive Rolls Royce für Spritztouren) können es auch schon mal 28.000 Dollar sein – für mittelständische Europäer ein Jahreseinkommen.

Sowohl was Lage und Architektur betrifft als auch mit Blick auf den Luxus steht das Burj al Arab nicht alleine da. Entlang des Küstenstreifens von Dubai Stadt stehen zahlreiche Wolkenkratzer, in den kommenden Jahren werden noch einige dazukommen. Und Luxus hatte schon jenes Hotel zu bieten, das als Wendepunkt in Dubais Karriere als Massen-Tourismusziel steht: das Madinat Jumeirah. Das Madinat bildet eine Lagune nach – originalgetreu – und ist mehr eine Kleinstadt als ein Hotel. Gut vierzig Lokale, ein eigener Markt mit über fünfzig Läden, Sport- und Vergnügungsmöglichkeiten hat es ebenso zu bieten wie ein eigenes Konferenzzentrum.



Japan, das Land der aufgehenden Sonne
Mai 14, 2009, 7:54
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: , , , , ,

Felix Strehober war es, der mich inspirierte nach Japan zu reisen. Und Japan war es, das auf mich seit jeher eine besondere Faszination ausübte. Die große Frage, die anfangs stand, war die Auswahl meines genauen Reisezieles. Sollte ich auf die Hauptinsel Japans reisen, nach Okinawa, oder doch direkt auf das japanische Festland. Die Auswahl fiel mir nicht schwer, entschied ich mich doch für beide Ziele.

Von Wien aus machte ich mich mit der Maschine einer US-amerikanischen Airline auf den Langstreckenflug nach Japan. Nach etlichen Stunden des Fluges war ich endlich angekommen. Aber nicht in Okinawa, sondern direkt auf Tokios Flughafen. So entschloss ich mich eben, Okinawa als zweites Reiseziel zu wählen und die letzten vier meiner geplanten fünfzehn Tage in Japan auf dieser Hauptinsel zu verbringen.
Zuerst angekommen in Tokio machte ich mich mit der U-Bahn auf dem Weg in die Vorstadt. Dort bezog ich Quartier in einem Hotel. Die Zimmer waren sehr gut gepflegt und leider auch nicht sehr billig. Nichtsdestotrotz genoss ich meinen Aufenthalt, und ich sah mir die nächsten 11 Tage sehr viel in Tokio und Umgebung an . Ich musste sehr oft an Felix Strehober denken, der mich zu meiner Reise ermuntert hatte. Leider war ich in Japan alleine unterwegs und so entging mir das Vergnügen, in Begleitung einer vertrauten Person mein Reiseziel zu erkunden und den Aufenthalt in Zweisamkeit zu genießen. Das Essen war typisch japanisch und stets sehr köstlich.

Als ich dann die letzten vier meiner Urlaubstage angetreten hatte, befand ich mich längst auf der größten Insel Japans: Okinawa. Dort mittels Propellermaschine angekommen, bezog ich Quartier bei einer Familie, die mir ein Zimmer vermietete. Okinawa ist als Marinestützpunkt der US-Amerikaner bekannt. Heute finden sich auf Okinawa nur noch Reste US-amerikanischen Personals. Die Insel selbst hat längst ihren strategischen Wert verloren.
Zurück in meiner Heimat habe ich nun Felix Strehober sehr viel zu erzählen.

Kommentare sind deaktiviert